Leader -

Superheld oder "Jedermann"?

Lesezeit: 3 Minuten

"Der beste Führer ist der, dessen Existenz gar nicht bemerkt wird, 
der zweitbeste der, welcher geehrt und gepriesen wird, 
der nächstbeste der, den man fürchtet und 
der schlechteste der, den man hasst. 
Wenn die Arbeit des besten Führers getan ist, sagen die Leute: 
»Das haben wir selbst getan«"


Laotse, 6. Jh. v. Chr.

Superhelden - ade?

Gerne wird das Bild der Führungskraft gemalt, die wie Superman durch das Unternehmen fliegt, besonnen und selbstbewusst jedes Problem im Handumdrehen löst und wo immer es auch brennt, zur Stelle ist. Leader, die alles wissen, können und fachlich natürlich deutlich höher qualifiziert sind als ihre Mitarbeiter - Superhelden, die von oben Ansagen machen und denen alle Mitarbeiter ungefragt folgen. 

Doch ist dieses Führungsverständnis (noch) erstrebenswert und im digitalen 21.Jahrhundert sinnvoll?

Führen heißt dienen

Auf gesellschaftlich-ökonomischer Ebene herrschen rege Diskussionen darüber, wie Führung heute - vor allem im digitalen Zeitalter - verstanden werden kann. Und es ist zu beobachten, dass  "alte", hierarchische Modelle abgelöst werden. Während Chefs früher "einfach so", durch formale Zuweisung, als Autoritätspersonen erlebt wurden, bedarf es heutzutage mehr. (Junge) Mitarbeiter gehorchen nicht mehr blind. Sie kennen Ihr Recht die eigene Meinung zu äußern, zu diskutieren und zu vertreten. Diese Generation von Mitarbeitern ist mit der Digitalisierung ihres Lebensumfeldes groß geworden und findet Antworten auf Fragen die bis dahin noch nicht gestellt wurden. 

Wer braucht noch Führung?

In jeder Generation findet sich eine Sehnsucht nach Orientierung und nach Leadern, die:

  • auf Augenhöhe agieren, 
  • Kooperation und aktive Mitgestaltung anregen,
  • in Beziehung gehen,
  • wie Mentoren führen,
  • wohlüberlegt handeln, 
  • Transparenz schaffen, u.a.m.


Man könnte meinen, Leadership klingt auch auch in dieser Beschreibung noch nach Superheld! Weniger heroisch aber in den gewünschten Kompetenzen vielfältig gefordert.

Da stellt sich die Frage:
Wie sollen Chefs relevante Kompetenzen erlernen und alle an sie gestellten Anforderungen ohne Unterstützung erfolgreich bewältigen?

Im folgenden finden Sie einen Auszug:

3Faktoren erfolgreicher Führung

Präsenz

Zeigt sich die Führungskraft in Ihrer Rolle präsent, mit wirklichem Interesse und aufrichtiger Absicht, entsteht Beziehung, die viele Konflikte überdauert. Entsprechende Aspekte und Ebenen der Präsenz lassen sich erlernen und einüben!

Selbstführung

Andere Menschen sind von aussen nicht veränderbar! Sich selbst einzugestehen, dass nur das eigene Verhalten steuerbar ist, ermöglicht einen ersten Schritt Richtung Veränderung. Selbstkontrolle (der eigenen Gedanken und Gefühle) ist erlernbar!

Vertrauen

Selbstorganisation der Mitarbeiter kann nur gelingen und zu entsprechenden Zielen führen, wenn die Führungskraft authentisch vertraut! Ständige Kontrolle blockiert. Reflexion ist ein Mittel der Wahl eigene Handlungsabläufe zu beleuchten um sie anschließend zu bearbeiten und/oder verändern zu können.

Superhelden bald im Burn-out?

Um all diese Anforderungen gut und gerne zu erfüllen, brauchen Führungskräfte Unterstützung und sollten auf Führung als Dienstleistung vorbereitet werden! Fachliche Kompetenzen sind nicht gleich Führungskompetenz. Mangelnde Unterstützung schadet am Ende genauso dem Unternehmen wie seinen Mitarbeitern! 

"Unternehmen müssen Führung noch stärker als bisher als Ressource begreifen, die gepflegt werden muss wie andere Ressourcen auch - etwa in Form von gezielter Weiterbildung und Coaching."  (ManagerSeminare 184, 21.06.2013)
Beugen Sie vor und investieren Sie in die Menschen Ihres Unternehmens.

lassen Sie Ihre Führungskräfte wachsen!

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